Besuch des Schülerlabors „Quantensprung“

Am Donnerstag, den 19.10.2017 waren wir in Geesthacht im Schülerlabor „Quantensprung“ des Helmholtz-Zentrums Geesthacht.

Als wir angekommen sind, hat uns Frau Öztürk, eine Mitarbeiterin, abgeholt und wir sind gemeinsam zu dem Schülerlabor gegangen. Dort haben wir unsere Sachen abgestellt und haben uns Laborkittel angezogen.

Anschließend haben wir die Sicherheits- und Brandschutzeinrichtungen besprochen. Wir haben einen kurzen Film über das Helmholtz-Zentrum geschaut. In dem Film wurde über die Werkstoffforschung, die Küstenforschung, die Polymer – Forschung und die Biomaterialforschung berichtet.

Daraufhin haben wir eine Black-Box bekommen und sollten dazu eine Skizze anfertigen, wie diese Black-Box von innen aussehen könnte. Zu einer eindeutigen Lösung kamen wir nicht. Die Mitarbeiterin auch nicht, denn sie kannte das Innenleben nicht. Wir sollten nur Modelle entwickeln.

Nach einer kurzen Pause haben wir 2 verschiedene Versuche gemacht. Wir haben H2O zersetzt, in Wasserstoff  und Sauerstoff.

In dem 1. Versuch haben wir die Wasserelektrolyse untersucht.
Wir haben das Gas (Wasserstoff) in ein Reagenzglas gefüllt und die Öffnung mit einem Finger verschlossen. Dann haben wir ein Teelicht angezündet, das verschlossene Reagenzglas darüber gehalten und den Finger dann herunter genommen. Im Normalfall sollte es „plopp“ (kleine Verpuffung) machen. (Knallgasprobe)

Bei der Glimmspanprobe haben wir einen Holzspan über das angezündete Teelicht gehalten, sodass er anfängt zu glühen. Danach haben wir das Gas (Sauerstoff) aus dem Elektrolyseur  in das Reagenzglas gelassen und den glühenden Holzspan in das Reagenzglas gehalten. Für den Versuch gab es 3 mögliche Ergebnisse. Entweder passiert nichts, der Span glüht weiter auf oder der Span erlischt. Unser Span glühte weiter auf. Wir hatten Sauerstoff nachgewiesen.

Anschließend war die Mittagspause. Wir sind zum Essen in die Kantine gegangen.

Nach der Mittagspause sind wir in die Teilefertigung, Tischlerei und in die Werkstatt zur Besichtigung gegangen.

Als wir dann wieder in dem Schülerlabor waren, haben wir den 2. Versuch gemacht. In dem Versuch ging es darum, wie lange sich der Propeller noch weiter dreht nach dem Ausschalten der Lampe. Als erstes haben wir den Propeller nur mit dem Solarmodul und der Lampe laufen lassen und geguckt, wie langer er, nach dem Ausschalten der Lampe, weiterläuft bis der Propeller still steht. Danach haben wir geguckt, wie lange die Nachlaufzeit mit dem dazu parallel geschalteten Elektrolyseur, jetzt in der Funktion als Brennstoffzelle, beträgt. Das war schon sehr viel länger.

(Leonie Kempin, 10d)

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