Ausflug der 10c zum Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Am Donnerstag, den 18.10.2018 waren wir in Geesthacht im Schülerlabor „ Quantensprung“ des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG).
Als wir ankamen, hat uns eine Mitarbeiterin abgeholt und wir sind gemeinsam zu dem Schülerlabor gegangen. Dort haben wir unsere Sachen abgestellt und die Laborkittel angezogen. Anschließend haben wir die Sicherheits- und Brandschutzeinrichtungen besprochen. Wir sahen einen kurzen Film über das Helmholtz-Zentrum Geesthacht. In dem Film wurde über die Werkstoffforschung, die Küstenforschung, die Polymer- Forschung und die Biomaterialforschung berichtet. Früher war dort die Sprengstofffabrik „Krümmel“  und dort wurde 1866 das Dynamit von Alfred Nobel, dem Stifter des Nobel-Preises, entdeckt.

Dann begann unsere Versuchsreihe:
Im dem ersten Versuch haben wir die Wasserelektrolyse untersucht. Als Nachweis haben wir  das eine entstandene Gas (Wasserstoff) in ein Reagenzglas gefüllt und die Öffnung mit einem Finger verschlossen. Dann haben wir ein Teelicht angezündet, das verschlossene Reagenzglas darüber gehalten und den Finger dann herunter genommen. Im Normalfall sollte es „plopp“ (pfeifendes Geräusch) machen, was es dann auch tat. („Knallgasprobe“) Danach haben wir das andere entstandene Gas (Sauerstoff) aus dem Elektrolyseur in das Reagenzglas gelassen und den glühenden Holzspan in das Reagenzglas gehalten. Bei der sogenannten „Glimmspanprobe“ haben wir einen Holzspan über das angezündete Teelicht gehalten, so dass er anfing  zu glühen. Anschließend hielten wir den glühenden Span in das Reagenzglas.  Für den Versuch gab es 3 mögliche Ergebnisse. Entweder passiert nichts, der Span glüht (glimmt) weiter auf oder der Span erlischt. Unser Span glühte auf, weil Sauerstoff die Verbrennung beschleunigte. Wir hatten also Sauerstoff nachgewiesen.

Anschließend war die Mittagspause. Wir sind zum Essen in die Kantine gegangen. Als wir dann wieder zum Schülerlabor gingen, haben wir Halt gemacht und ein Fahrzeug betrachtet, was mit einem Liter Wasserstoff eine Reichweite von 2500 km erzielt.
Dann  haben wir den 2. Versuch gemacht. In dem Versuch ging es darum zu zeigen, wie mit Hilfe der Brennstoffzelle Sauerstoff und Wasserstoff wieder reagieren, gezeigt dadurch,  wie lange sich der Propeller nach dem Ausschalten der Lampe noch weiter dreht. Dazu haben wir als Erstes den Propeller nur mit dem Solarmodul und der Lampe laufen lassen und geschaut, wie lange er, nach dem Ausschalten der Lampe, weiterläuft bis der Propeller still steht. Danach haben wir geschaut, wie lange die Nachlaufzeit mit dem dazu parallel geschalteten Elektrolyseur, jetzt in der Funktion als Brennstoffzelle, beträgt. Dabei waren wir über die Dauer des Laufens des Propellers sehr erstaunt.

Zum Schluss haben wir auch ein Auto mit einem Elektrolyseur aufgeladen und wir mussten selber schätzen, wann das Modellauto geladen ist, damit es fahren kann. Anschließend haben wir die Autos mit der Brennstoffzelle fahren lassen.
Das war die kleine Zusammenfassung von dem Tag im Schülerlabor.  Es gab noch viel mehr, aber das werden andere Gruppen unserer Schule im kommenden Jahr selbst erleben können. Wir freuen uns wenn die nächsten kommenden 10.ten Klassen dann genau so viel Spaß haben wie wir, die Klasse 10c.

Gina Meyer (10c)